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35-jähriges Jubiläum des Deutschen Freundschaftskreises im Bezirk Schlesien

Am 13. September 2025 fanden in Lubowitz Feierlichkeiten zum 35-jährigen Bestehen des Deutschen Freundschaftskreises im Bezirk Schlesien statt. Der Jubiläumstag begann mit einer heiligen Messe in der örtlichen Kirche, woraufhin ein bunter Festzug zum Oberschlesischen Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrum zog.

Der offizielle Teil der Feierlichkeiten im Zentrum begann mit Festreden, gefolgt von der Verleihung der Ehrennadeln des VdG an verdiente Mitglieder der deutschen Minderheit. Ein besonderer Höhepunkt des Jubiläums war die Auszeichnung des DFK im Bezirk Schlesien mit der Goldenen Ehrenmedaille für Verdienste um die Woiwodschaft Schlesien, die vom Regionalparlament der Woiwodschaft Schlesien verliehen wurde. Diese prestigeträchtige Auszeichnung ist eine Anerkennung für die langjährige Arbeit der Aktivisten und aller Personen, die sich für die Tätigkeit der Organisation engagieren.

Die Feierlichkeiten dauerten bis spät in den Abend hinein. Die Teilnehmenden konnten die Auftritte der DFK Kulturgruppen bewundern sowie die Konzerte von Aneta & Norbert und Danuta Wiśniewska genießen.

Personen, die die Ehrennadel des VdG erhalten haben:

Tomasz Daschek – engagiert sich seit vielen Jahren aktiv für die deutsche Minderheit. Als Vorsitzender der Ortsgruppe Hindenburg der SKGD der Woiwodschaft Schlesien organisiert er zahlreiche kulturelle, bildungsbezogene und integrationsfördernde Initiativen, die die Identität und die deutsch-polnische Zusammenarbeit stärken.

Stefan Stobrawa – seit 1991 engagiert er sich ununterbrochen für die DFK, insbesondere durch die Unterstützung von Kultur- und Gedenkveranstaltungen wie den Gedenkfeierlichkeiten in Zgoda oder dem Volkstrauertag. Seit Jahren übt er wichtige Funktionen innerhalb der Strukturen aus, und seine Arbeit in technischen und organisatorischen Angelegenheiten bildet die Grundlage für viele Projekte.

Piotr Daniel – Vorsitzender der Ortsgruppe in Gleiwitz Laband, Sekretär des Büros der Abteilung Gleiwitz und Mitglied des Vorstands der Woiwodschaft Schlesien. Dank seines Engagements ist die Zahl der Mitglieder des DFK deutlich gestiegen. Er legt großen Wert auf Bildung, ist Initiator zahlreicher Projekte für verschiedene Altersgruppen und setzt sich für die Bewahrung des kulturellen Erbes der Deutschen ein, indem er Initiativen zum Schutz und zur Förderung der deutschen Kultur in der Region ergreift.

Monika Kempska – seit über 20 Jahren ist sie mit dem DFK-Kreisverband KH-2 Hindenburg-Biskupitz verbunden, heute ist sie Vorsitzende des Kreisverbands und stellvertretende Vorsitzende des SKGD-Regionalverbands Hindenburg. Sie setzt die Familientraditionen fort, indem sie kulturelle und Gedenkveranstaltungen organisiert und den polnisch-deutschen Dialog fördert.

Marcin Lippa – seine langjährige Tätigkeit auf verschiedenen Ebenen der Organisationsstrukturen ist ein unschätzbarer Beitrag zur Entwicklung der deutschen Gemeinschaft und zur Förderung ihrer Kultur und Identität. Derzeit ist er Vorsitzender des DFK in der Woiwodschaft Schlesien und stellvertretender Vorsitzender des VdG. Seine Tätigkeit im BJDM und in zahlreichen Organisationen hat wesentlich zur Entwicklung von Jugend- und Regionalstrukturen beigetragen.

Krystian Tischbierek – seit Jahren setzt er sich für die Erhaltung des kulturellen und historischen Erbes der deutschen Minderheit in Polen ein und betreibt das private Museum „Szpargoły Omy Getrud”. Er dokumentiert die Aktivitäten der deutschen Minderheit und verfasst Publikationen.

Eugeniusz Nagel – langjähriger Aktivist, bekleidet eine Reihe wichtiger Funktionen in den Organisationsstrukturen der deutschen Minderheit. Er organisiert zahlreiche Kultur- und Gedenkveranstaltungen, darunter die Gedenkfeier für die Opfer des Lagers „Zgoda” in Schwientochlowitz. Er integriert die Gemeinschaft und fördert die deutsche Kultur. Er ist auch Mitbegründer der ersten Jugendorganisation der deutschen Minderheit in Gleiwitz, die bereits vor der Gründung des BJDM tätig war.

Josef Kawczyk – seit vielen Jahren engagiert er sich für die deutsche Minderheit und ergreift zahlreiche Initiativen auf lokaler und regionaler Ebene. Als Initiator vieler Veranstaltungen arbeitet er mit der Partnerstadt Recklinghausen zusammen und engagiert sich für Bildung und den Erhalt von Traditionen. Er beteiligt sich unter anderem an der Organisation der Feierlichkeiten zum Barbaratag, des interkommunalen Oktoberfestes und der Initiative zur Errichtung eines Maibaums in Stollarzowitz.

Wir danken Ihnen für Ihren unschätzbaren Beitrag zur Entwicklung und Pflege des Erbes der deutschen Minderheit!

Fotos: Redaktion Mittendrin

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